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DORA Compliance

DORA Compliance für Finanzunternehmen

Beratung und Umsetzung der EU-Verordnung über digitale operationale Resilienz im Finanzsektor. IKT-Risikomanagement, TLPT, Drittanbieter-Register.

Was ist DORA und warum ist es jetzt wichtig?

DORA (Digital Operational Resilience Act, Verordnung EU 2022/2554) ist die EU-Verordnung über digitale operative Resilienz im Finanzsektor. Sie gilt seit 17. Januar 2025 in allen EU-Mitgliedstaaten und verpflichtet Finanzunternehmen sowie deren IKT-Drittdienstleister zu umfassendem IKT-Risikomanagement. Die Verordnung schafft einen einheitlichen Rechtsrahmen für die digitale operationale Resilienz von über 20 Kategorien von Finanzunternehmen – von Banken und Versicherungen über Wertpapierfirmen bis hin zu Zahlungsdienstleistern und Krypto-Asset-Dienstleistern. Als EU-Verordnung gilt DORA unmittelbar in Deutschland, ohne nationale Umsetzung.

KO‑MO‑TEL GmbH unterstützt als IT-Dienstleister seit 1994 Finanzunternehmen bei der DORA-Compliance. Als IKT-Drittdienstleister gemäß Art. 3 Nr. 19 DORA erfüllen wir die Anforderungen seit Januar 2025 und begleiten unsere Kunden durch alle Phasen der Umsetzung – von der Gap-Analyse bis zum laufenden Compliance-Betrieb.

Wer muss DORA umsetzen?

DORA betrifft zwei große Gruppen: regulierte Finanzunternehmen und deren IKT-Drittdienstleister. Der Anwendungsbereich ist bewusst weit gefasst, um umfassenden Schutz der Finanzstabilität zu gewährleisten.

Finanzunternehmen (Art. 2 DORA)

Kreditinstitute (Banken, Sparkassen), Versicherungsunternehmen, Wertpapierfirmen und Börsen, Zahlungsdienstleister, E-Geld-Institute, Krypto-Asset-Dienstleister, Fondsgesellschaften und Zentralverwahrer – insgesamt über 20 Kategorien regulierter Finanzunternehmen in der EU.

IKT-Drittdienstleister (Art. 3 Nr. 19)

Cloud-Provider für den Finanzsektor, IT-Dienstleister mit kritischen Funktionen (wie KO‑MO‑TEL), Software-as-a-Service-Anbieter und Data-Center-Betreiber. DORA gilt unabhängig vom Standort, sobald Dienstleistungen für EU-Finanzunternehmen erbracht werden.

Die 5 Säulen der DORA-Verordnung

DORA definiert fünf zentrale Anforderungsbereiche für die digitale operationale Resilienz im Finanzsektor. Jede Säule adressiert einen spezifischen Aspekt der IKT-Sicherheit.

IKT-Risikomanagement

Umfassende Governance-Strukturen zur Identifikation, zum Schutz, zur Erkennung, zur Reaktion und zur Wiederherstellung bei IKT-bezogenen Vorfällen. Dokumentation aller IKT-Systeme und -Prozesse, Geschäftsfortführungsplanung (Business Continuity) mit definierten RTO und RPO.

Meldung IKT-bezogener Vorfälle

Strukturierte Klassifizierung und Meldung schwerwiegender IKT-Vorfälle. Meldefristen: Erstmeldung binnen 4 Stunden, Zwischenbericht 72 Stunden, Abschlussbericht 1 Monat. Meldung an zuständige Behörden (BaFin in Deutschland). Vollständiges Register aller IKT-Vorfälle.

Digitale Resilienztests

Regelmäßige Tests der digitalen operationalen Resilienz. TLPT (Threat-Led Penetration Testing) für kritische Einrichtungen, Schwachstellenbewertungen und szenariobasierte Tests. Jährliche Penetrationstests nach OWASP Top 10 und SANS Top 25.

IKT-Drittparteienrisiko

Registrierung aller kritischen IKT-Drittanbieter, vertragliche Mindestanforderungen (Audit-Rechte, Exit-Strategien, SLA), Konzentrationrisiko-Überwachung. IKT-Drittparteienregister bis 31. März 2026 an zuständige Behörden einzureichen.

Informationsaustausch

Teilnahme an Cyber-Threat-Intelligence-Sharing und branchenweite Zusammenarbeit. Freiwilliger Austausch von Bedrohungsinformationen zwischen Finanzunternehmen zur Stärkung der kollektiven Resilienz.

Unsere DORA-Beratungsleistungen

KO‑MO‑TEL unterstützt Sie bei allen Aspekten der DORA-Compliance – von der initialen Gap-Analyse bis zur kontinuierlichen Aufrechterhaltung der Anforderungen. Unsere Experten kennen die regulatorischen Anforderungen und die technische Umsetzung gleichermaßen.

1

DORA Gap-Assessment

Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen IKT-Landschaft und Abgleich mit DORA-Anforderungen (Art. 6–45). Priorisierung von Handlungsfeldern und Entwicklung einer Roadmap mit Zeitplan und Budget. Dauer: 2–4 Wochen.

Gap-Assessment-Bericht (50–80 Seiten)
2

IKT-Risikomanagement-Framework

Implementierung eines DORA-konformen Risikomanagement-Frameworks. Integration mit bestehendem ISMS (z.B. ISO 27001), Entwicklung von Richtlinien und Prozessen, Business-Impact-Analysen, Disaster-Recovery- und Business-Continuity-Pläne. Dauer: 3–6 Monate.

IKT-Risikomanagement-Dokumentation
3

IKT-Drittanbieter-Management

Inventarisierung aller IKT-Drittdienstleister, Risikobewertung und Klassifizierung (kritisch vs. nicht-kritisch), Vertragsüberprüfung und -anpassung (Audit-Klauseln, Exit-Strategien), Aufbau des IKT-Drittparteien-Registers gemäß Art. 28. Dauer: 2–4 Monate.

Vendor-Register & Vertragsmuster
4

Incident-Response-Prozesse

Definition von IKT-Vorfallkategorien, Implementierung eines Vorfallmanagement-Prozesses, technische Tools (SIEM, Logging, Alerting), Schulung des Incident-Response-Teams, Testläufe und Tabletop-Übungen. Integration mit BaFin-Meldesystemen. Dauer: 2–3 Monate.

Incident-Response-Plan
5

TLPT – Penetration Testing

Planung und Scoping gemäß DORA Art. 26, Threat-Intelligence-Analyse, Red-Team-Tests durch zertifizierte Pentester (OSCP, CEH, GPEN), Berichterstattung und Remediation-Planung. Regelmäßige Wiederholung jährlich oder bei wesentlichen Änderungen.

TLPT-Bericht & Remediation-Roadmap
6

Kontinuierliche Compliance

Regelmäßige Reviews (quartalsweise oder halbjährlich), Anpassungen bei regulatorischen Änderungen, Schulungen und Awareness-Maßnahmen, Audit-Support für interne und externe Audits. Compliance-Dashboards für die Geschäftsleitung.

Compliance-Dashboard & Schulungen

Strafen bei Nicht-Einhaltung

DORA sieht empfindliche Sanktionen bei Verstößen vor. Die BaFin hat angekündigt, DORA-Compliance ab 2025 streng zu überwachen.

10 Mio. EUR

Maximale Geldbuße

2%

Oder Prozent vom Umsatz

Ja

Persönliche Haftung

Möglich

Operationale Einschränkungen

Die BaFin hat angekündigt, DORA-Compliance ab 2025 streng zu überwachen. Bußgelder bis zu 10 Millionen Euro oder 2% des weltweiten Jahresumsatzes drohen. Geschäftsleitungsmitglieder können persönlich haftbar gemacht werden. Handeln Sie jetzt.

Warum KO‑MO‑TEL für DORA-Compliance?

30+ Jahre Finanzsektor-Expertise

Seit 1994 betreuen wir IT-Projekte für Banken, Sparkassen, Versicherungen und Zahlungsdienstleister. Wir kennen die BaFin-Anforderungen (BaIT, VAIT) und verstehen die regulatorische Komplexität.

Technische Tiefe

Zertifizierte Cyber-Security-Experten (CISSP, CEH, OSCP), Erfahrung mit Penetrationstests und TLPT, SIEM/SOC-Implementierungen und Cloud-Security-Expertise (Azure, AWS, GCP).

Ganzheitlicher Ansatz

Integration von DORA mit ISO 27001, NIS2, BaIT/VAIT. Ein Ansprechpartner für Compliance, Implementierung und Betrieb. Synergien nutzen statt doppelt arbeiten.

Regionale Nähe

Sitz in München – vor Ort wenn nötig. Persönlicher Kontakt und schnelle Reaktionszeiten. Vertrautheit mit dem bayerischen Mittelstand.

DORA-konforme Verträge seit 2025

Wir haben DORA-konforme Vertragsklauseln für alle Finanzunternehmen-Kunden seit Januar 2025 implementiert: SLA (99,5% Verfügbarkeit), Audit-Rechte, Exit-Strategien, Meldepflichten.

Transparente Preise

Kleinere Institute: 50.000–150.000 EUR (Gap-Analyse + Basis-Implementierung). Mittlere bis große Institute: 200.000–1.000.000+ EUR (vollständige Umsetzung inkl. TLPT). Individuelles Angebot nach Erstgespräch.

Häufig gestellte Fragen zu DORA

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